Eigenheim bauen, sanierenWer anstatt neu zu bauen einen Altbau saniert und dabei auch noch auf die Reduzierung des Energieverbrauchs achtet, kann bei der Landesregierung, den Landkreisen oder auf Bundesebene Förderungen, Zuschüsse oder Darlehnen vor allem im Bereich Energiesparen und Energiegewinnung erhalten.

Die Sanierung des Eigenheimes zur Reduzierung des Energieverbrauchs lohnt sich eigentlich immer, denn die Sanierung hilft dauerhaft, Energiekosten zu sparen und trägt wie auch bei der Nutzung von erneuerbare Energie gleichzeitig dazu bei, die Umwelt zu schonen und den Klimaschutz voran zu treiben.

Schon einfache Maßnahme wie die Dämmung von Fenstern und Türen kann den Energieverbrauch senken, größere Maßnahmen, die die Dämmung des Dachs oder eine erneute Verkleidung der Außenwände sind da schon kostspieliger, zahlen sich auf lange Frist gesehen jedoch ebenso aus.
Ist das Gebäude gut gedämmt, sollte auch beim Heizen ein Umschwenken auf andere, erneuerbare Energiequellen in Erwägung gezogen werden. Eine neue Heizung mit ökologischerem Energieträger – Gas statt Öl, Holzpellets, Brennwertkessel mit Solarkollektoranlagen, Kraft-Wärme Kopplung kann unter Erfüllung bestimmter Vorrausetzungen durch ein günstiges Darlehnen finanziert werden.
Unter Umständen ist es sogar lohnenswert, das Haus ganzheitlich auf das Niveau eines Niedrigenergiehauses zu sanieren. Sofern ein Sachverständiger dieses Niveau bestätigt, kann sogar ein Teil des Darlehnensbetrages der für den Umbau notwendig war, erlassen werden.Solarenergie für das Eigenheim
Auch die Energiegewinnung durch Solarkollektoren, die z.B. Auf das Dach des Hauses installiert werden, gwinnen immer mehr an Beliebtheit. Kein Wunder, denn der Einbau von Solarkollektoren wird seit August 2005 mit 105 Euro je Quadratmeter Fläche bezuschusst, der Zuschuß bezieht sich auf die Bruttofläche der Kollektoren.
Zusätzlich gibt es für jede Kilowattstunde Strom, die selbst per Solarkollektor oder ebenfalls per Windkraft erzeugt wurde eine gesetzliche Vergütung von 54,53 Cent pro Kilowattstunde
Bei der Beratung durch einen zugelassenen Energieberater gibt es ebenfalls Hilfe vom Staat: Wenn das Haus 25 Jahr oder älter ist und Sie den Einbau einer Biomasse-Anlage in Form einer Pelletheizung oder Scheitzholzheizung planen, so gibt es für die Kosten der Beratung einen Zuschuß.

M.Kuipers

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